Wasserhaltung ORG Guntramsdorf

Auftragsgegenstand war die Abschätzung des Grundwasserzustromes in die Baugrube mittels Grundwassermodell, sowie die wasserrechtliche Planung und Überwachung der Baugrubenwasserhaltung.

Konkret sollte eine Wasserhaltung innerhalb eines umspundeten Bereiches geplant und anschließend die Ausführung überwacht werden. Zu Beginn der Arbeiten stand die Erkundung der Untergrundverhältnisse mittels Bohraufschlüssen und Pumpversuchsauswertungen. Ziel war es, den Grundwasserstand in der Baugrube soweit abzusenken, dass die folgenden Errichtungsarbeiten ohne Verzögerungen durchgeführt werden konnten.

Das Wasserhaltungskonzept umfasste unter anderem die Auslegung der Drainagegräben innerhalb der umschlossenen Baugrubenwand. Diese sollte auch nach Ende der Bauarbeiten dem Zwecke der Bauwerksumströmung dienen. Zudem wurden drei Grundwassermessstellen mittels Datenlogger kontinuierlich überwacht und in Folge die Auswirkungen des Absenkbetriebes auf die umliegenden Messstellen (Wasserrechte) während des gesamten Baufortschrittes (bis zum Ziehen der Spundwände) gemessen und ausgewertet. Die Pumpensümpfe innerhalb der Baugrube waren nach Ende der Bauarbeiten rückzubauen.

Weiterer Gegenstand dieses Projektes war zudem die Abschätzung der Einleitmengen des Grundwassers in das öffentliche Kanalsystem, sowie eine begleitende chemische Untersuchung des eingeleiteten Grundwassers gemäß der geltenden Abwasseremissionsverordnung (AAEO).


Unsere Leistungen:

  • Erkundung des Untergrundes
  • Auswertung der Pumpversuchsdaten
  • Erstellen eines Grundwassermodells zur Abschätzung des zu erwartenden Grundwasserzustromes in die Baugrube, bzw. der erwartbaren Einleitmengen in den Kanal
  • Grundwassermonitoring durch kontinuierliche Überwachung des Grundwasserstandes in drei Messstellen
  • Überwachung der Einhaltung der behördlich vorgeschriebenen Auflagenpunkte
  • Erstellung eines Abschlussberichtes