Gebäudeschaden Raum Eisenstadt

Aufgrund bereits seit den 1980er Jahren auftretender und sich verstärkender Risse an einem Wohnhaus im Raum Eisenstadt wird eine geotechnische Untersuchung eingeleitet, deren Ziel das Auffinden möglicher Ursachen, sowie eine Evaluierung eventuell notwendiger Maßnahmen zur Gebäudestabilisierung (Unterfangungen) ist.

Unsere Leistungen: 

  • Erdkundung des anstehenden Bodens unterhalb der Fundamentplatte durch zwei Rammkernsondierungen (RKS) am Grundstück
  • Präzisionsnivellement an den am Gebäudesockel befestigten Setzungsbolzen
  • Installation von Messspionen an markanten Stellen im Gebäudeinneren zur zeitlichen Überwachung möglicher Gebäudesetzungen (Monitoring) 
  • Verfassen eines geotechnischen Gutachtens (Bodenaufbau, Hydrogeologie und Grundwasserverhältnisse, mögliche Ursachen der Gebäudeschäden und erforderliche Sicherungs- u. Sanierungsmaßnahmen).
  • Laufendes Präzisionsnivellement (Nachmessungen)

Ergebnisse

Die erste Nachmessung Mitte 2013 ergab, dass der Setzungsprozess am Gebäude noch nicht abgeschlossen ist, da sich am Großteil der vermessenen Punkte Setzungen von zw. 1 -4 mm gegenüber der Erstmessung abzeichneten.

Für die Setzung des Gebäudes kommen u.a. diese Ursachen in Frage, welche in der Regel in Wechselwirkung zu einander stehen:

  • Alte Baustandards: Bodenplatten und Kellerwände nicht aus Stahlbeton oder Betonhohlziegel, welche Lasten gleichmäßig in den Untergrund verteilen oder fehlerhafte Bemessung des Fundaments.
  • Untergrund: Bindiger Boden (meist inhomogene Struktur) in Kombination mit Änderungen des Wassergehaltes begünstigt unregelmäßige Setzungen
  • Einmalige Ereignisse (z.B. Erdbeben), da sich der Standort in einer Erdbeben-anfälligen Region befindet.