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DI Peter Faustmann

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Energie aus dem Boden- Erdwärme

Oberflächennahe Geothermie (Erdwärme) kann genutzt werden, indem über Bohrungen bis zu 250 m Tiefe Erdwärmesonden in den Untergrund eingebracht werden, durch die ein Wärmeträgermedium in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert. Diesem Wärmeträger und damit dem Untergrund wird durch eine elektrisch betriebene Wärmepumpe Wärmeenergie entzogen, die zur Heizung von Gebäuden und zur Aufbereitung von Warmwasser genutzt wird. Umgekehrt kann während der Sommermonate durch aktive oder passive Kühlung von Gebäuden dem Untergrund wieder Wärmeenergie zugeführt werden.

Dabei ist eine Abstimmung der einzelnen Komponenten aufeinander essentiell: Je nach benötigter Heizenergie wird eine Wärmepumpe mit entsprechender Heizleistung gewählt, und für das geplante Heizungssystem lässt sich unter Berücksichtigung von geologischen und hydrogeologischen Gegebenheiten (thermische Entzugsleistung, bohrtechnische Verhältnisse) die optimale Tiefe und Anordnung der Erdwärmesonden berechnen.

In Österreich ist für die Auslegung von Erdwärmesonden und den Betrieb von Geothermischen Anlagen das ÖWAV-Regelblatt 207 (download EXCEL-Sheet Bemessung), "Thermische Nutzung des Grundwassers und des Untergrundes - Heizen und Kühlen" maßgeblich.

Hier wird auf die Wahl der Wärmepumpe, die Tiefenbohrung, die Auslegung und den Einbau der Erdwärmesonden und die ordnungsgemäße Verpressung des Bohrlochs, die essentiell für die Funktion der Anlage ist (thermischer Anschluss an den Untergrund), eingegangen.

Durch langjährige Erfahrung aus betreuten Erdwärme-Referenzprojekten, für die bereits mehrjährige  Nutzungsprofile und Temperaturverläufe vorliegen, und das nötige Know-how in der technischen Ausführung durch unsere Partner können wir einen routinierten und effizienten Ablauf bei der Auslegung, Errichtung und Genehmigung Ihrer Erdwärmeanlage gewährleisten.